Antifaschismus ist eine Pflicht

14.05.25

Die AfD Winsen (Luhe) hat wieder einmal die Nebelmaschine angeworfen und sich ein neues Feindbild aus dem Baukasten der rechten Märchenstunde gebastelt: „die Antifa“. Was dabei herauskommt, ist eine Mischung aus Halbwahrheiten, Panikmache und Verschwörungswahn, die selbst in Telegram-Gruppen schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

Fangen wir mit dem Offensichtlichsten an: Die AfD hat – herzlichen Glückwunsch! – endlich erkannt, dass ,“die Antifa“ nicht vom Staat gesteuert wird oder gar auf der Gehaltsliste steht. Ein Fortschritt! Leider verpufft diese Erkenntnis im nächsten Satz wieder, wenn sie behauptet, Antifaschist*innen säßen „in höchsten Ämtern“ und seien ,“Systemfeinde“, die sich ,“am Geld der Bürger bedienen“. Was denn nun? Geheime Schattenregierung oder linkes Chaoskollektiv?

Der Verfassungsschutz sei außerdem auch „auf dem linken Auge blind“ und diene unter Innenministerin Nancy Faeser gleich direkt der SPD. An dieser Stelle müssen wir – und das passiert wirklich selten – einmal eine Lanze für Nancy Faeser brechen. Nicht, weil wir große Fans ihrer Politik sind, sondern weil die Behauptung, der Verfassungsschutz sei linksextrem, schlicht und ergreifend völliger Quatsch ist. Dafür gibt es viel zu viele unberechtigte und überzogene Hausdurchsuchungen und Überwachung von Gruppen.

Wer das ernsthaft behauptet, hat den Kompass endgültig im braunen Sumpf verloren. Der Verfassungsschutz mag in vielen Punkten kritisierbar sein – gerade für sein Wegsehen bei rechter Gewalt – aber dass er linksgesteuert sei, ist ein rechter Mythos aus dem Reich der Parallelrealitäten. Von wegen „linke Schattenregierung“

Besonders grotesk wird es, wenn die AfD fabuliert, die Antifa sei „bis in höchste Ämter vorgestoßen“ und benutze den Staat, um ihn gleichzeitig zu bekämpfen. Willkommen in der Welt der Verschwörungserzählung. Tatsächlich gibt es in demokratischen Parteien Menschen mit antifaschistischer Grundhaltung – ja, zum Glück! Wir wollen keine Abgeordneten, die Rassismus verharmlosen oder den Nationalsozialismus relativieren. Wir wollen Politiker*innen, die aus der Geschichte gelernt haben und die Demokratie schützen.

Tatsächlich ist es oft die Zivilgesellschaft, die dort genauer hinsieht, wo Behörden versagen oder zu spät reagieren. Es waren antifaschistische Recherchen, die nach dem Mord an Walter Lübcke nicht schwiegen, sondern aufklärten und auf die Straße gingen. Es waren Antifas, die entscheidende Informationen über den NSU-Komplex öffentlich machten, während staatliche Stellen lieber schredderten statt zu ermitteln.

Verfassungsschutz à la AfD: Blind rechts, laut links

Die AfD klagt über einen „linken Verfassungsschutz“ und stilisiert sich zum Opfer. Dabei ist es ihr eigenes Spitzenpersonal, das regelmäßig mit Verfassungsfeinden kuschelt, rechte Codes verbreitet und Verbindungen zu gewaltbereiten Netzwerken duldet oder verschweigt. Der Versuch, Antifaschismus zu kriminalisieren, ist durchschaubar: Wer Faschismus verharmlost, will seinen Gegner beseitigen.

Auch der Vorwurf, die Antifaschistische Aktion wolle Menschen die „Meinungen verbieten*, ist grotesk. Niemand wird in Deutschland verfolgt, weil er eine Meinung hat – sondern, wenn diese Meinung in Gewalt, Hetze oder Verfassungsfeindlichkeit umschlägt. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Angriff auf die Demokratie. Und wer sich antifaschistisch dagegenstellt, handelt im Sinne unseres Grundgesetzes und, das sei erwähnt, auch im Sinne christlicher Werte: Nächstenliebe, Schutz der Schwachen und Gerechtigkeit.

Was die AfD als „Systemfeind“ beschimpft, ist in Wahrheit die demokratische Schutzreaktion auf den rechten Vormarsch. Ja, „die Antifa“ ist kein eingetragener Verein. Aber sie ist auch kein Monster aus dem AfD-Wahlkampfcomic. Es sind Menschen mit Haltung – und das reicht von linksradikal bis bürgerlich. Wir grüßen hier auch jene
Linken die sich als Kommunist*innen verstehen. Laut der AfD-WL ist Antifa „ein Netzwerk aus Gruppierungen mit linksextremer und anarchischer Ausrichtung.“ – ja, so haben wir auch geschaut…

Bürgerliche, antifaschistische Initiativen wie Omas gegen Rechts, Aufstehen gegen Rassismus, Kreuz ohne Haken, Gewerkschaften, Schülerinneninitiativen oder antifaschistische Aktionsbündnisse in Kleinstädten und Dörfern – sie alle gehören zur Antifa-Bewegung. Sie sind laut, wenn andere schweigen. Sie organisieren Demos, halten Mahnwachen, schreiben Berichte, kleben Plakate, veranstalten Lesungen, Diskussionsrunden oder Bar Abende und geben Menschen eine Stimme, die sonst überhört werden.

Die AfD unterstellt Antifas, sie würden „Familieninitiativen“ angreifen. In Wirklichkeit setzen sich viele antifaschistische Gruppen aktiv für den Schutz und die Unterstützung von Familien ein – und zwar in allen Formen: Ob Vater-Mutter-Kind, Patchwork, Alleinerziehende, Regenbogenfamilien oder andere Lebensentwürfe. Antifaschismus heißt, Menschen vor Ausgrenzung und Gewalt zu schützen – auch und gerade in ihrer privatesten Lebensform: der Familie. Wer das als Angriff deutet, offenbart nur sein Familienbild der 50er.

Wer behauptet, Antifaschismus sei radikal oder gar staatsfeindlich, hat weder etwas von der Geschichte gelernt noch vom Grundgesetz verstanden. Schon Artikel 1 unserer Verfassung ist antifaschistisch. „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Diese Worte wurden nicht zufällig nach dem Dritten Reich an den Anfang gestellt. Unsere Demokratie wurde auf den Trümmern der NS-Diktatur aufgebaut – mit dem klaren Auftrag: Nie wieder Faschismus. Und von Christlichen Werten, die die AfD anspricht, haben sie scheinbar selbst nichts verstanden…

Die AfD will einen inneren Feind aufbauen, um von den echten Problemen abzulenken: Rechter Terror, Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte, Antisemitismus, der sich immer offener zeigt. Aber statt sich dem zu stellen, fantasieren sie von einer „Antifa-Schattenregierung“.

Dabei sollte man nicht vergessen: Wer Antifaschismus bekämpft, schlägt sich auf die Seite des Faschismus. Und das ist keine Polemik- das ist historisch belegt.

In ihrem letzten Post auf Instagram haben sie einige linke Straftaten aufgezählt. Dabei empört sich die AfD über Blockaden des „Marsch für das Leben“, welcher seit je her Stark christlich fundamentalistisch ist und ein stark sexistisches und patriarchales Weltbild zu Frauen fordert und außerdem LGBTQ-feindlich eingestellt ist. Darunter laufen immer wieder rechtsextreme Gruppierungen und auch AfD-Abgeordnete mit. Mehr brauchen wir dazu nicht sagen. Solches Gedankengut gehört blockiert.
OUR BODY, OUR CHOICE!

Im nächsten Slide geht es um „Angriffe“ auf Querdenken-Demos. Warte mal… Demos? Wir dachten das waren Spaziergänge? Demonstrieren war doch verboten oder nicht? Wie dem auch sei. Die Demos der Querdenker Bewegung sind seit her von rechtsextremen organisiert und unterwandert wurden. Dass sich da also antifaschistische Menschen entgegenstellen ist wohl kaum eine Überraschung. Man muss aber auch dazu sagen das hier immer darauf beharrt wurde, den Menschen, die da nur „Mitläufer“ waren näher zu bringen, dass sie dort mit Nazis laufen.

Sie schrieben auch „Eine Minderheit schickt ihre außerparlamentarischen Kampftruppen los, um Leute mit abweichender Meinung einzuschüchtern oder auszugrenzen.“. Wer kennt sie nicht, die Plena der Grünen und der SPD die kurzerhand beschließen Antifas anzurufen um in ihrem Interesse zu handeln, fallen SPDler und Grüne doch selbst oft genug in Kritik bei Antifa Gruppen. Hier grüßen wir allerdings die Parteiangehörigen aus Winsen, ihr seid schon coole Leute, die sich eingestehen können, dass ihre Parteien auf Bundesebene oft Schwachsinn machen.

Wir grüßen außerdem auch den Obsthof Lehmbeck, der vor kurzem von irgendwelchen Leuten besucht wurde, die ein verwackeltes „AfD“ am Firmenschild hinterließen. Solidarität bedeutet zusammenstehen.

Auf weitere Straftaten rechtsextremer gehen wir jetzt nicht weiter ein. Es sei aber gesagt das schon 2011 der Landkreis Harburg zur rechtsextremen Hochburg Niedersachsens erklärt wurde. Aber ja, niemand hat es so schwer wie die AfD, die gegen den „Mainstream der Antifa“ ankämpfen muss.

Die AfD Winsen (Luhe) betreibt plumpe Propaganda gegen alle, die sich dem Rechtsruck entgegenstellen. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir stellen klar:

Antifaschismus ist keine Bedrohung sondern unser demokratischer
Auftrag „Nie wieder Faschismus“ heißt: Jetzt handeln – gemeinsam. laut. entschlossen. antifaschistisch.

Bücherverbrennung

Erinnern…

Der 10. Mai, der Jahrestag der Bücherverbrennung, ist ein bedeutendes Datum, das uns daran erinnert, wie gefährlich Zensur, Intoleranz und die Verfolgung von Meinungen sind. Im Jahr 1933 wurden in Deutschland systematisch Bücher verbrannt, die nicht mit der nationalsozialistischen Ideologie übereinstimmten – ein Symbol für den Angriff auf Meinungsfreiheit, Bildung und Vielfalt. Dieses Gedenken ist wichtig, um wachsam zu bleiben gegen jede Form von Extremismus und Zensur.

…heißt kämpfen!

Es erinnert uns daran, wie wertvoll die Freiheit des Denkens und Sprechens ist und dass wir sie aktiv schützen müssen. Die Bücherverbrennung war ein dunkler Moment in unserer Geschichte – doch aus dieser Vergangenheit können wir lernen, um heute für offene Gesellschaften einzustehen. Lasst uns an diesen Tag erinnern, um die Bedeutung von Meinungsfreiheit zu bewahren und uns gegen jede Form von Intoleranz zu stellen. Für eine Welt, in der Vielfalt und Freiheit gedeihen!

8. Mai 1945

Befreiung

Der 8. Mai ist ein Tag, an dem wir uns an das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung von nationalsozialistischer Gewalt erinnern. Es ist ein Moment des Nachdenkens über die dunklen Kapitel unserer Geschichte, aber auch der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft. Wir gedenken all jener, die unter den Gräueltaten gelitten haben, und setzen uns dafür ein, dass solche Schrecken sich niemals wiederholen.

Kämpfen

Der 8. Mai erinnert uns daran, wie wichtig Toleranz, Demokratie und Menschenrechte sind Werte, die wir täglich schützen und verteidigen müssen. Lasst uns diesen Tag nutzen, um gemeinsam für Frieden einzustehen und aus der Vergangenheit zu lernen. Erinnern heißt Verantwortung übernehmen!
ERINNERN HEIBT KÄMPFEN!

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

05.05.25

Worum es geht

Vor zwei Tagen war der 5. Mai, der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Dazu hielten wir eine Kundgebung vor dem Rathaus in Winsen. Weil wir laut sein müssen: Menschen mit Behinderung sind auch heute noch nicht gleichberechtigt. Nicht im Alltag. Nicht im Gesetz. Nicht im System.

Es geht darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden.

#wirsind10millionen

Fast jede achte Person in Deutschland lebt mit einer Behinderung, jeder zehnte mit einer Schwerbehinderung. Das sind alleine in Deutschland ca 10,3 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung Doch statt Barrieren abzubauen, bauen wir sie oft noch auf. Stufen, Formulare, Vorurteile und Sonderwege. All diese Dinge können im Alltag Schwierigkeiten verursachen, oder die Teilhabe an bestimmten Veranstaltungen oder Aktivitäten unmöglich machen.

Und das passiert ständig: Zu viele Stühle auf dem Gehweg vor den Cafés in der Stadt Fehlende oder abgenutzte Blindenleitsysteme? Unangemeldet Bahn fahren? Defekte Aufzüge am Bahnhof oder in der Wohnung? Stufen vor der Schule oder vorm Club? All diese Dinge nehmen Menschen ohne Behinderung kaum war, aber sie machen die Teilhabe an der Gesellschaft und das alltägliche Leben für Menschen mit Behinderung schwer und teilweise sogar alleine unmöglich. Für viele bedeutet das, nicht dabei sein zu können, obwohl sie es gerne wären.

Was ist Ableismus

Ableismus bedeutet: Menschen mit Behinderung werden abgewertet, ausgeschlossen oder übergangen und das nicht trotz, sondern wegen ihrer Behinderung Ableismus zeigt sich in vielen Formen:

  • Wenn Menschen mit Behinderung bemitleidet oder bewundert statt ernst genommen werden
  • Wenn man ihnen weniger zutraut, egal ob beruflich, gesellschaftlich oder menschlich.
  • Oder wenn die Menschen im Umfeld ohne darüber nachzudenken, davon ausgehen, dass alle einfach funktionieren wie der Durchschnitt.
    Ableismus ist tief in unserer Gesellschaft verankert. Egal ob in Sprache, Systemen oder Erwartungen. Ganz egal ob bewusst oder unbewusst, die Wirkung bleibt die gleiche: Menschen werden kleingehalten, obwohl sie Größe zeigen. Echte Inklusion heißt: Hören, statt zu sprechen. Räume schaffen, statt Grenzen zu setzen. Denn Fakt ist: Behinderung ist keine Ausnahme. Sie gehört zum Leben. Und solange unsere Gesellschaft so tut, als müsste man sich anpassen, statt Barrieren abzubauen, bleibt Inklusion nur ein schönes Wort.

Die Arbeit in Werkstätten

In Deutschland arbeiten über 300.000 Menschen mit Behinderung in Werkstätten für durchschnittlich 1,35 € pro Stunde. Weil sie rechtlich als ,,Rehabilitand:innen“ gelten, bekommen sie keinen Mindestlohn. Viele von ihnen schätzen die Gemeinschaft dort, aber weniger als 1% schaffen den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Nicht, weil sie es nicht wollen, sondern weil es kaum echte Übergänge und zu wenig inklusive Arbeitgeber gibt. Über 175.236 schwerbehinderte Menschen sind stand 2023 arbeitslos.

Inklusion ist individuell

Es ist höchste Zeit, dass mehr Unternehmen bereit sind, Chancen zu geben. In einer idealen Welt wären alle Arbeitsplätze individuell, doch wir brauchen sowohl Schutzräume wie Werkstätten, als auch mehr Unternehmen, die bereit sind, Menschen mit Behinderung einzustellen, zu begleiten und ihnen berufliche Entwicklung zu ermöglichen. Stattdessen zahlen die meisten Unternehmen weiterhin lieber Ausgleichszahlungen, als Menschen mit Behinderung einzustellen. Inklusion darf kein Sonderfall bleiben.

Inklusion in der Politik

Und trotzdem wird Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung grade in der Politik oft wie ein Bonus behandelt und damit (im Vergleich zu anderen Themen) eher als „Luxus“ angesehen, wie etwas, das ,,auch noch“ erfüllt werden kann, wenn eben Zeit und Geld übrig sind. Auch die neuen Wahlergebnisse machen Menschen mit Behinderung Angst. Eine Umfrage zeigt, dass 67 % der Menschen mit Behinderung befürchten, dass ihre Belange von Politiker*innen in der neuen Legislaturperiode weniger beachtet werden. Zudem erwarten viele eine Zunahme von Behindertenfeindlichkeit. Das ist leider kaum verwunderlich, da laut aktuellen Umfragen ca 24% der Deutschen eine Partei wählen würden, deren Vorsitzender im Thüringer Landtag Inklusion als einen ,Irrweg“ bezeichnet.


Aber: Gleichstellung ist kein Extra. Sie ist ein Grundrecht. Verankert in der UN Behindertenrechtskonvention, und Deutschland hat sich dazu verpflichtet strukturelle Diskriminierung von Menschen mit Behinderung zu bekämpfen und Barrieren im Alltag zu beseitigen.

Übergriffe verhindern

Auch sexuelle Gewalt gegen Menschen mit Behinderung anzusprechen ist ein massives Tabu. Dabei sind solche Übergriffe ein großes Thema und erschreckend häufig. Studien zeigen: Frauen mit Behinderung erleben bis zu dreimal häufiger sexualisierte Gewalt als Frauen ohne Behinderung. Besonders betroffen sind Menschen mit kognitiven oder mehrfachen Beeinträchtigungen, besonders oft in Einrichtungen, wo die Abhängigkeit groß ist und Schutz fehlt. Viele Betroffene können sich nicht wehren oder werden nicht ernst genommen. Barrieren in Sprache, Aufklärung und Justiz verhindern, dass sie Hilfe bekommen.

Schutz vor Übergriffen ist kein Extra, sondern ein Recht. Es braucht Prävention, sichere Räume und Strukturen, die Betroffene stärken, nicht übersehen.

Was fordern wir?

Freien Zugang zu allen Räumen, keine Extrawege. Einfach: überall ganz selbstverständlich dabei sein. In Kita, Schule, Ausbildung, Arbeit, Freizeit, Politik, Nachbarschaft. Ohne Barrieren – auch nicht in den Köpfen.

  • Mindestlohn auch in Werkstätten
  • Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen
  • Ende des Ableismus, in Sprache, Gesetz und Alltag
  • Respekt und echte Teilhabe.

Woche der Meinungsfreiheit

03.05.25

Grundpfeiler der Demokratie

Die „Woche der Meinungsfreiheit“ findet bereits zum fünften Mal statt und sie ist wichtiger denn je. Vom 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, bis zum 10. Mai, dem Tag der Bücherverbrennung steht sie unter dem Motto ,,Streiten? Unbedingt!“. Streiten und gegenseitiges Zuhören sind wesentliche Kompetenzen für Meinungsvielfalt und Willensbildung, die als Grundpfeiler unserer Demokratie unverzichtbar sind. Die Verteidigung der Meinungsfreiheit ist essenziell im Kampf gegen Faschismus und Rechtsextremismus.

Lasst uns debattieren

Sie stellt sicher, dass demokratische Werte lebendig bleiben und extremistische Ideologien keinen Nährboden finden können. Wir setzen uns für die Meinungsfreiheit ein, weil diese ein grundlegendes Prinzip unserer demokratischen Gesellschaft ist. Die Meinungsfreiheit ermöglicht es, unterschiedliche Ansichten zu äußern, Debatten zu führen und gesellschaftliche Missstände offen anzusprechen. Ohne sie könnten autoritäre oder faschistische Ideologien ungehindert wachsen und sich verbreiten.

Meinungsfreiheit bedeutet nicht gleich Akzeptanz

Gleichzeitig ist es wichtig zu verstehen, dass die Verteidigung der Meinungsfreiheit nicht bedeutet, alle Äußerungen ungeprüft zu akzeptieren. Es geht vielmehr darum, einen Raum für den Austausch unterschiedlicher Meinungen zu schaffen – auch für kontroverse oder unbequeme Ansichten solange sie nicht direkt Gewalt oder Hass fördern. Wir setzen uns dafür ein, dass extremistische und menschenverachtende Positionen nicht durch Zensur unterdrückt werden, sondern durch offene Diskussionen widerlegt werden!

Schutz vor Repression

Darüber hinaus schützt die Meinungsfreiheit auch antifaschistische Stimmen vor Repression und Verfolgung. Sie ist ein Schutzmechanismus gegen staatliche oder gesellschaftliche Versuche, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Indem antifaschistische Akteur*innen die Meinungsfreiheit verteidigen, tragen sie dazu bei, eine lebendige Demokratie aufrechtzuerhalten, in der alle Menschen das Recht haben, ihre Überzeugungen frei zu äußern – auch wenn diese gegen extremistische Ideologien gerichtet sind.

Klartext? Ohne Kontext. AfD Hetzkampagne

01.05.25

„Nicht rechts sondern realistisch“

„Politisch rechts“ bezeichnet Ideologien und Positionen, die Hierarchien, nationale ldentität, „Tradition“ und „Ordnung“ betonen und soziale Ungleichheit als legitim ansehen. Dass die AfD rechts ist, brauchen wir also nicht weiter erläutern. Doch diese Rhetorik seitens der AfD hat eine bewusste Absicht: Rechtsextreme Narrative als absolute Realität darstellen, um sie salonfähig zu machen und den Rechtsruck zu befeuern. Gezielt wird das über Instagram Storys getan um Austausch und Faktenchecks in den Kommentaren zu vermeiden.

Viel Wut, Null Konzept

Aktuell wird von der AfD Winsen hauptsächlich gegen regenerative Energien gehetzt; ohne wissenschaftliche Belege. Und wieder werden komplexe politische und wissenschaftliche Prozesse heruntergrbrochen. Dabei geht Kontext verloren, der wichtig ist, um sich überhaupt erst eine fundierte Meinung bilden zu könnnen. Abschaffung soll die Lösung sein. Klimaschädliche, teure, gefährliche und ineffizientere Methoden sollen zurück. Wie die Endlagerung und Finanzierung aussehen soll? Darum wird sich nicht gesorgt.

Realität wird beansprucht, nicht belegt

520 Mrd € für die Energiewende werden als schlecht dargestellt. Aber wofür genau waren die eigentlich? Kein Kontext. Nur manipulativ mit ungreifbaren Zahlen um sich werfen, die schockieren sollen. Fehlende Energiespeicher werden angesprochen. Die Technik existiert und ist im Aufbau, aber das ist egal, denn die AfD möchte regenerative Energie sowieso nicht fördern. Stattdessen möchte man regenerative Energien sogar wieder abbauen. Ganz nach dem Verbotsprinzip gegen das so vehement gewettert wird.

Nicht so simpel, wie es dargestellt wird

Die Energiewende ist eine langfristige Investition in unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder. Kein „Heute bestellt – Morgen da“. Regenerative Energien sind gegenwarts und zukunftssicher. Atomkraft ist das nicht. Die Frage nach den Endlagern stellt sich Deutschland offiziell seit 2013 und auch die AfD hat keine Antwort. Auf Atomkraft setzen, heißt nicht nur, zukünftige Generationen mit den Folgen unserer schlechten Entscheidungen zu belasten, sondern auch, dass wir bald noch mehr Atommüll haben der entsorgt werden muss.

Strom den keiner nutzt?

Erneuerbare Energien seien verschwendetes Geld und den Strom nutze man nicht. Das Umweltbundesamt sagt: 22,4% des Bruttoenergieverbrauchs 2024 wurden mit regenerativer Energie gedeckt. Wenn es um die Wahlergebnisse der AfD geht sind 20% also „das Volk“ aber wenn es um Stromverbrauch geht sind 22,4% niemand? Wieder werden Aussagen getätigt, die nicht faktisch belegt sind, aber als absolute Realität dargestellt werden. Um Stimmung zu machen, schreien sie laut, damit niemand nach Fakten sucht.

Soziale Spaltung als Aufhänger, nie als Thema

Soziale Spaltung spricht die AfD nur an, um sie als Strohmannargument verwenden zu können: gegen alle Parteien außer die eigene. Doch wer hetzt nochmal als Parteigrundlage gegen migrantische Menschen, gegen queere Menschen, gegen arme Menschen, muslimische Menschen und Menschen mit Behinderung? Sie ist gegen einen gerechten Mindestlohn, das Bürgergeld, sozialen Wohnungsbau, Umverteilung und humanitäre Hilfe. Das schafft Spaltung. Das zerstört Kommunen.

„Guckt überall hin, nur nicht auf uns!“

Spaltung existiert nicht durch geflüchtete Menschen sondern durch Hetze gegen sie. Spaltung existiert durch schlechte Löhne, Überreichtum, ungleiche Bildung und Wohnungsnot. Da sollen wir nicht hinsehen. Auch sollen wir nicht bemerken, dass die
AfD:
⁃ in drei Landesverbänden gesichert rechtsextrem ist
⁃ gesichert rechtsextreme Parteimitglieder und -Politiker:innen hat
⁃ eng verbunden ist mit Rechtsextremen Gruppen und Einzelpersonen
⁃ wiederholt den Holocaust verharmlost

Die Rentenlüge

In einer weiteren Story heißt es, die Jugend demonstriere nicht für gerechte Rente, doch:
Bedingungsloses Grundeinkommen, Abschaffung des Generationsvertrags und eine Senkung des Renteneintrittsalters sind schon lange Teil linken Kampfes.
Und: Die Afd ist selbst gegen solidarische Renten, will private Vorsorge stärken und Menschen abschieben, die in unsere Rentenkasse einzahlen. Ganz nach dem Motto: Wer kann, profitiert, wer nicht, verliert. Aber das wird natürlich nicht erwähnt.

Die Jugend ist verblendet?

Politische Partizipation von Jugendlichen wird diffamiert und über Demonstrationen gegen rechts wird sich lustig gemacht. Wieso eigentlich wenn die AfD sich selbst nicht als rechts sieht? Getroffene Hunde bellen. Wenn aber Menschen die AfD mögen, dann sind sie plötzlich „aufgeklärt“. Das ist eine Strategie, um Menschen davon abzuhalten, sich politisch zu bilden, denn wenn sie der AfD Winsen aktiv folgen, wissen sie ja angeblich bereits alles. Bildung, Emanzipation und Eigeninitiative schlecht zu reden ist nicht demokratiefördernd.

Angst + Vereinfachung = Zustimmung

Die Rhetorik der AfD lebt von Emotionalisierung, Feindbildern und vermeintlicher Ohnmacht, denn „die Altparteien“ und „die Antifa“ sind angeblich alle die Bösen Menschen, die die AfD unterstützen, seien die „wissende Minderheit“. Verschwörungstheoretische Muster werden hier an den Tag gelegt, mit psychologischen Anbindungen wie „Wir wissen mehr und du bist Teil davon“. Die heftigen Aussagen rund ums Thema Energie werden hier als simpler, unauffälliger Einstieg in eine rechte Radikalisierung verwendet.

Was kannst du jetzt tun?

⁃ Poste deine Gedanken in den Kommentaren der AfD Winsen. Sprich unter einem beliebigen Post das Highlight „Meinung“ an
⁃ Setz dem „Klartext“ Kontext entgegen. Quellen und Belege sind hier wichtig, um den Diskurs nicht aufs Thema „Behauptungen“ rutschen zu lassen.
⁃ Beschwere dich bei Kreisbüros der AfD. Viele solche Accounts wie der aus Winsen existieren. Mails und vor allem Anrufe kann man schwerer blockieren.
⁃ Unterstütze deine lokale antifaschistische Gruppe. Mit Fact – Checking, Spenden und Partizipation.

Quellen

https://magazin.sofatutor.com/schueler/politik-was-ist-rechts-was-ist-links/

https://www.base.bund.de/shareddocs/faktencheck/base/de/atomstrom-alternative-energiequellen-kosten.html

https://www.solarenergie.de/hintergrundwissen/erneuerbare-energien/energiespeicher

https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/522316/endlagersuche-fuer-atommuell/#:~:text=Vor%20zehn%20Jahren%2C%20am%2028,f%C3%BCr%20hochradioaktiven%20Atomm%C3%BCll%20in%20Deutschland.


https://www.bge.de/de/endlagersuche/

https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen

Wahlprogramm AfD BTW 2025

https://katapult-magazin.de/de/artikel/hier-ist-die-afd-gesichert-rechtsextrem

https://www.rnd.de/politik/wo-gelten-afd-und-junge-alternative-als-gesichert-rechtsextrem-und-was-bedeutet-das-BEOYLLR67FCABBNQ6ESSRUZJWM.html


https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/afd-bundestag-rechtsextreme-mitarbeiter-100.html

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-neonazis-remigration-102.html


https://www.juedische-allgemeine.de/politik/forscherin-afd-nutzt-soziale-medien-gezielt-um-holocaust-umzudeuten/

https://www.swr.de/swr1/swr1leute/jugendvertreter-jonas-hohenforst-das-halten-junge-menschen-von-der-rentenpolitik-der-ampel-100.html

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/junge-menschen-altersvorsorge-rente-100.html

https://www.fr.de/wirtschaft/vorteile-fuer-rente-beitraege-fuer-rente-steigen-geringer-dank-zuwanderug-zr-93424530.html


https://www.ihre-vorsorge.de/rente/nachrichten/zuwanderer-daempfen-den-anstieg-des-rentenbeitrags

Plakataktion zum feministischen Kampftag

08.03.25

„Ich brauche Feminismus weil…“

Zum feministischen Kampftag am 8. März 2025 starteten wir, in Zusammenarbeit mit dem CSD Winsen eine Plakataktion in der Innenstadt von Winsen (Luhe). Unter dem Motto „Ich brauche Feminismus, weil…“ haben wir handschriftlich ausgefüllte Statements gesammelt, die auf verschiedenen Plakaten in der Stadt aufgehängt wurden. Mit dieser Aktion möchten wir ein Zeichen für die anhaltende Notwendigkeit von Feminismus und Gleichberechtigung setzen. Feminismus ist nicht nur eine Bewegung für Frauen, sondern für alle Menschen, die sich für eine gerechte und inklusive Gesellschaft einsetzen. Gemeinsam mit dem CSD Winsen möchten wir darauf hinweisen, dass strukturelle Ungleichheiten nicht nur Frauen, sondern auch Männer und nicht-binäre Menschen betreffen. Feminismus ist ein Weg, diese Ungleichheiten zu bekämpfen und uns alle von starren Geschlechterrollen zu befreien, die uns einengen und schaden. Die handschriftlichen Statements, die auf den Plakaten in der Innenstadt zu sehen sind, spiegeln unsere vielfältigen Erfahrungen wider und verdeutlichen, warum Feminismus nach wie vor dringend notwendig ist. Jedes Statement steht für die Stimme derjenigen, die den Feminismus als einen wichtigen Bestandteil einer gerechteren Gesellschaft verstehen. Wir möchten mit dieser Aktion deutlich machen, dass Feminismus nicht nur für Frauen wichtig ist, sondern für alle Menschen. Der Feminismus bekämpft nicht nur Diskriminierung und Ungleichheit gegenüber Frauen, sondern setzt sich auch dafür ein, dass Männer sich von gesellschaftlichen Normen befreien können, die ihre emotionale und soziale Entfaltung einschränken. Gemeinsam mit dem CSD Winsen wollen wir zeigen, dass der Weg zu echter Gleichberechtigung noch lange nicht zu Ende ist.

#WL2202

Am 22.02.25 standen wir vereint unter dem Motto: „Für Vielfalt und gegen den Rechtsruck – Gestern, Heute, Morgen“ auf den Straßen Winsens. Gestern schauten wir, teilweise mit Freude auf eine starke linke Opposition, andererseits aber auch mit Angst und Sorgen auf die hohen Gewinne der CDU und AfD.

Trotz allem ziehen wir eine hoffnungsvolle Bilanz aus der Demonstration. Ca. 1000 Menschen stellten sich eindeutig gegen die aktuellen Entwicklungen der Politik. Wir sehen das als Motivation, unsere antifaschistische Arbeit weiterzuführen. Außerdem konnten wir nette und interessante Gespräche führen und neue Connections aufbauen.

Wir sind und auch DU bist nicht allein, das hat diese Demonstration wieder gezeigt. Vernetzt euch in lokalen Gruppen und werdet oder bleibt aktiv. Solange wir nicht schweigen, ist noch nichts verloren.

Ein großes Dankeschön gilt weiterhin allen Reden und musikalischen Beiträgen zur Demo,

Ob Elbe, Alster oder Luhe, gebt den Nazis keine Ruhe!

Plakate mit Hakenkreuzen beschmiert

19.02.25

Vandalismus im öffentlichen Raum scheint immer häufiger zu werden, doch vor allem trifft es wieder Plakate für eine bunte, laute, vielfältige Demonstration gegen den Rechtsruck, für Toleranz und für ein gutes Miteinander. Antwort darauf sind Schmierereien, u.a. mit Hakenkreuzen oder der Parole „Ihr Linksextremisten“, die in den letzten Tagen überwiegend im Innenstadtgebiet, der Rathaus- sowie Bahnhofstraße angebracht wurden.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich rechte Tendenzen in Winsen zeigen. Schon letztes Jahr gab es eine rechte Demonstration gegen den CSD, bei der unter anderem „Zecken töten“ und „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“ gerufen wurde. Schockierend ist, dass sich auch Menschen aus Winsen unter den Teilnehmenden befanden. Darüber hinaus zieren immer wieder rechte Sticker und Plakate die Innenstadt und die Umgebung von Schulen – diese werden so schnell wie möglich entfernt, doch der rechtsextreme Einfluss bleibt präsent.

Die Gefahr von rechts, gegen unsere vielfältige Gesellschaft, ist unter uns. Es gibt immer wieder Vorfälle, die uns diese Realität deutlich vor Augen führen. So wurden im letzten Jahr rechte Angriffe auf Personen verübt, und in ein Auto wurden die Buchstaben ,,AfD“ und ein Hakenkreuz eingeritzt – ein erschreckendes Beispiel für die Gewaltbereitschaft, die mit solchen Ideologien einhergeht.

Trotz dieser Bedrohungen lassen wir uns nicht einschüchtern. Alle Aktionen, Plakate, Kunstprojekte und Veranstaltungen werden eigenständig, aus Überzeugung heraus selbst
organisiert und finanziert. Wir möchten aufklären, wir wollen der Gegenpol sein gegen Hass und Hetze, für gute Integration und ein friedliches Miteinander. Seit Jahren engagieren wir uns in Winsen für eine bunte, tolerante, vielfältige Gesellschaft, mit dem Hauptanliegen dem Rechtsruck entschlossen entgegenzutreten.

Die neuesten Entwicklungen zeigen uns immer wieder, wie nötig dieses Engagement ist. Die Schmierereien sind nur ein Bruchteil dessen, was uns begegnet. Wir werden weiterhin aktiv bleiben, eine Anzeige wurde bereits erstattet, und hoffen auf eine große Beteiligung zur Demonstration vor der Wahl am 22. Februar 2025 um 15 Uhr am Bahnhof, um zu zeigen, dass der Hass in Winsen keinen Platz hat.

#WL1602

Am Sonntag den 16.02.24 haben wir als W.L.a.N. einen Social Network Trip veranstaltet. Trotz des kalten Wetters haben wir uns entschieden in Winsen und Umgebung spazieren zu gehen, um nebenbei neue Menschen kennenzulernen bzw. Menschen wiederzusehen. Mit Musik und heißen Getränken ausgerüstet sind wir in einer gemütlichen Runde losgelaufen und haben uns über verschiedenste Themen unterhalten. Mit Blick auf die dunklen Wolken haben wir unsere Wanderung zum Ende hin etwas abgekürzt. An unserem Endtreffpunkt haben wir uns mit Suppe und Laugengebäck aufgewärmt.

Außerdem haben wir noch einen Gruß an alle untergetauchten und inhaftierten Antifa: Wir denken an euch! lhr seid nicht allein! Unser Kampf geht weiter bis ihr wieder bei euren Liebsten seid. Free all Antifas!

An Alle die dabei waren: Bleibt in Kontakt und kommt beim nächsten Mal wieder mit! Wir freuen uns, dass ihr da wart.