Solidarität mit den Streikenden

Antifa bleibt Landarbeit hat viele Definitionen, jede davon ist wichtig, für jede lohnt es sich zu kämpfen.

Antifaschismus ist mehr als nur gegen Nazis sein. Nazis sind ein Symptom des kapitalistischen Systems, welches bekämpft werden muss, aber im Vordergrund sollte der Kapitalismus und Klassenkampf stehen. Diese Kämpfe werden u.a. auf dem Land ausgetragen. Betrachten wir die zahlreichen Aufrufe von rechtsgerichteten Gruppen zum Streik, welche sonst für die AfD ihre Stimme erheben, dazu die AfD zum Thema Subventionskürzungen und wie die AfD politisch steht (in mehreren Bundesländern gesichert rechtsextrem).
All das zeigt uns: Antifaschismus bleibt Landarbeit.

Landarbeit trägt außerdem zum Umweltschutz bei, ein weiterer Kampf antifaschistischer Gruppen. Wenn Landwirte nicht zum Verkauf ihrer Ländereien gezwungen werden, weil sie zu wenig Geld haben, könnten Firmen wie RWE nicht Fuß fassen. RWE ist maßgeblich eine der großen Firmen die als Klimatreiber anzusehen sind, durch Kohleabbau und Verwertung. Durch den Verkauf von Ländereien hatte RWE leichtes Spiel 33 Dörfer weg zu baggern, eingeschlossen ein Dorf aus der Alt-römischen Zeit, welches unter der Erde gefunden wurde. Antifaschistische Gruppen aus Kommunen wie Lützerath setzen auf Landarbeit und betreiben sie selbst. Ohne Landarbeit fehlt vielen Menschen die Lebensgrundlage. Ohne Landwirtschaft ist unsere Gesellschaft und unser Leben nicht vorstellbar. Es braucht antifaschistisch organisierten Support, wir wollen etwas zurückgeben, gegenseitig stärken und gemeinsam für die richtigen Dinge einstehen.

Grade, wenn man sich zahlreiche Nazis-Proteste im Osten Deutschlands anschaut, welche durch Landwirte mit verhindert werden konnten durch Blockaden der Straßen mit Gülle o.ä.
Antifa bleibt Landarbeit, weil sich grade auf dem Land immer mehr neue Rechte ansiedeln. Sie haben hier größere Chancen sich in Dorfgemeinschaften zu etablieren und ihre Ideologien zu verbreiten.
Dies gilt es zu verhindern, auch hier: Antifa ist Landarbeit!

Immer wieder werden Autobahnen und Innenstädte lahmgelegt, teils bildliche Drohungen wie z.B. eine Ampel am Galgen installiert, Gülle vor Parteibüros abgeladen usw.
Wir solidarisieren uns mit den Landwirten, deren Antrieb die anstehenden Subventionskürzungen sind. Schließt euch an, zeigt Flagge, Banner, Transpi,…
Es handelt sich u.a. um einen antikapitalistischen Kampf, denn Landwirte sorgen für unsere tägliche Versorgung, nicht nur mit Lebensmitteln. Der Kampf geht gegen Großindustrien und Importprodukte. Steigende Grundstückspreise, Steuern, Angestellte sowie diverse Reparaturen wollen bezahlt werden, weshalb Landwirte auf jeden Euro angewiesen sind, damit sie Großkonzernen die Stirn bieten können.
Oftmals sind Landwirte gezwungen Grundstücke an Großkonzerne zu verkaufen, wie z.B. an RWE – ein noch größerer Klimatreiber, der enorme Schäden verursacht.
Immer wieder helfen Landwirte bei großen Katastrophen, blockieren Straßen damit Nazis nicht zu Demos kommen oder bieten Arbeitsplätze und Wohnraum für Asylsuchende. Jetzt müssen wir etwas zurückgeben!
Wie geht das? Stellt euch solidarisch an die Seite der Proteste, mit Schildern, Bannern oder auch mit Kaffee und Snacks. Fragt, wie wir helfen können.
Die ersten Nazis aus der AfD oder auch auf TikTok solidarisieren sich bereits. Obwohl sie sich klar gegen Subventionen aussprechen, bekommen sie Zuspruch. Sie eignen sich den Kampf an, obwohl sie den Landwirten sofort in den Rücken fallen, sollten sie gewählt werden. Durch die Aneignung des Kampfes werden die Umfragewerte der AfD steigen, Ideologien lassen sich leichter verbreiten, wodurch die Demokratie noch mehr in Gefahr gerät. Die Wut auf die Ampel ist berechtigt! Aber Nazis eine Bühne geben? Nein danke! Seit 1950 wurde Deutschland immer wieder abwechselnd von CDU und SPD angeführt. Beide haben berechtigte Wut auf die Straßen gebracht! Wir verstehen den Gedanken, dass die AfD einen frischen Wind bringen würde, sie ist allerdings mehr als gefährlich. Deshalb müssen wir zeigen, dass Antifa Landarbeit heißt, sich den Landwirten anschließt und sich solidarisiert. Wir können viel voneinander lernen, wir müssen dies nur erkennen und nutzen.