Antifa auf dem CSD

Antifaschismus gehört zum CSD wie die Saiten zur Gitarre. 

Ohne funktioniert nichts. 

Der Christopher Street Day hat seine Geschichte bei Aufständen in eben der Christopher Street. Queere Menschen haben sich dort der Unterdrückung militant entgegengestellt. 

Diese Straßenkämpfe waren nötig. Ohne diese wären wir heute nicht so weit wie wir sind, auch wenn noch genug zutun ist. Das war politisch, das war antifaschistsich. Wer sich gegen antifaschistische Kämpfe im Zusammenhang mit dem CSD stellt, leugnet die Geschichte. Wer sich gegen Antifaschismus beim CSD stellt, vergisst, dass bewaffnete Antifaschist*innen die queeren Bars in den USA vor Anschlägen schützen. Wer sich gegen Antifaschismus beim CSD stellt, vergisst, wer sich im Alltag gegen Queerfeindlichkeit einsetzt. Sogenannte „Antifas“ gehören zur wichtigsten Unterstützungsgruppe! „Antifa“ ist eine Abkürzung für Antifaschismus. „Antifas“ ist umgangssprachlich für antifaschistische Menschen. Solche Aussagen kommen in der Regel nur von Konservativ-Rechten. Antifa ist KEINE Organisation, kein Verein, keine GmbH oder sonst irgendwas. Es gibt antifaschistische Organisationen wie Winsen Luhe Aganist Nazis.  Es gibt auch antifaschistische Vereine wie WVN-BDA, aber es gibt nicht „Die Antifa“

„Es ist schon erstaunlich, dass sowohl LSVD als auch die Verantwortlichen des CSD Stuttgart sich ernsthaft aufgrund unserer antifaschistischen Symbolik entsetzt zeigen, während sich bundes- und weltweit ein rechter Rollback vollzieht; bzw. während in Deutschland eine rechtsextreme Partei in Umfragen bei über 20% steht, im Nachbarland Polen LGBT-freie Zonen errichtet werden oder in Italien eine faschistische Partei regiert In Anbetracht der Tatsache, dass wir als queere Community weltweit zunehmend von Rechts bedroht und angegriffen werden, empfinden wir die Position von LSVD und dem Stuttgarter CSD als äußerst besorgniserregend und gefährlich.“

– CSD-Freiburg

Diesem Statement schließenden wir uns an. Wir laden hiermit alle antifaschistischen Menschen ein, gemeinsam mit uns Flagge zu zeigen, egal ob Antifa- oder Prideflag! Außerdem wollen wir alle dazu animieren, die CSDs, welche Antifa nicht auf ihren Paraden haben wollen, NICHT zu boykottieren! Geht hin und zeigt Flagge! Eine weitere Zersplitterung bedeutet Nährboden für faschistische Strukturen. Alle CSDs, welche die Geschichte des CSDs vergessen haben, fordern wir hingegen auf, sich umzubenennen. Man darf heute die Geschichte eines solch wichtigen Tages nicht leugnen oder sich gegen Antifas stellen!

Ein CSD kann niemals unpolitisch sein!

In diesem Sinne:

STONEWALL WAS A RIOT!

HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITAT!

DER KAMPF UM BEFREIUNG BLEIBT INTERSEKTIONAL!

CSD statt AFD!

LASS ES GLITZERN LASS ES KNALLENI

Solidarität in den Osten

Die Reaktionen auf die vorläufigen Wahlergebnisse in Sachsen und Thüringen häufen sich, die Ergebnisse sind erschreckend und auch uns bereitet es große Sorge. Auch wenn es leider absehbar war und die Umfragewerte vorweg schon darauf vorbereitet haben, sind wir entsetzt über das Erstarken einer offenkundig rechtsextremen Partei in zwei Landtagen.

Es sind Faschisten am Werk, sie werden ihr Unwesen treiben.

Was passiert in diesen Teilen der Republik, was kommt noch auf uns zu? Was müssen wir aushalten?

Eins versprechen wir: wir bleiben laut, wir kämpfen, wir sind unbequem, verstecken uns nicht und wir nehmen uns öffentliche Räume mehr denn je.

Solidarität mit allen Bürger*Innen, Antifaschist*Innen, und Demokrat*Innen in Sachsen und Thüringen. Wir wünschen euch Kraft und Durchhaltevermögen für die nächsten Jahre, wir stehen an eurer Seite, denn Solidarität ist unsere Waffe!

Angriffe Von Nazis in Winsen

Eine linksalternative Person wurde am Donnerstag Abend (15.08.24)von 2 Nazis auf offener Straße angegriffen. Er stand an der Kreuzung Bahnhofstraße – Lüneburgerstraße als links von ihm ein weißer Sprinter, in dem zwei Männer saßen (Kennzeichen RZGH1988), anhielt. 

Der Beifahrer stieg aus und rief ihm „scheiß Zecke“ zu, bevor er versuchte ihn vom Fahrrad zu treten. Durch seine schnelle Reaktion gelang es der Person den Männern zu entkommen.

Der Täter war weiß männlich ca. 180, ca. 20 Jahre alt und trug eine Jacke von Hansa Rostock.

Der Fahrer war ebenfalls weiß männlich, ca. 30 Jahre alt, relativ groß und hatte eine Glatze.

Diese Tat reiht sich ein in eine von mehreren, die wir in letzter Zeit beobachten konnten und zu spüren bekamen. 

Schon bei unserer Demo am 16.06. wurden wir von 6 Faschos, die durch Kleidung und Tattoos dem “Dritten Weg” und der “Jungen Alternative” zuzuordnen sind, am Bahnhof erwartet. 

Damals kam es nur zu Pöbeleien, da zeitnah eine größere Gruppe Antifaschist*innen zur Demo anreiste.

Außerdem kam es ebenfalls aus einem Auto heraus zu Anfeindungen und Aussagen wie „das nächste mal seit ihr dran” oder „letztes mal wart ihr zu viele“. 

Betroffene beschreiben eine Gefühlsmischung aus Angst und Wut. Angst vor der Zukunft unter einer AfD und Wut auf die Gesellschaft, die immernoch stillschweigend zusieht. 

Nur dagegen seien reicht nicht mehr! 

Wir sehen in Ostdeutschen Städten wie Bautzen, wohin es führt, wenn wir jetzt nicht zusammen stehen!

Winsen liegt nur ca. 20 Minuten von Hamburg entfernt. 

Es bleibt also nur eine Frage der Zeit, bis es in anderen Städten und Dörfern so weit ist, dass sich Faschisten wieder zusammenrotten und sich gruppieren. 

Das bedeutet mehr Gefahr für uns alle.

Baseballschlägerjahre 2.0 könnten auf uns zu kommen, wenn wir jetzt nicht reagieren, zusammenstehen und zeigen das Antifaschismus auch wehrhaft ist.

Versteckt euch nicht länger! Wir sind mehr als eine gesichtslose Masse.

Menschen die ein Gesicht haben, sind Menschen die Respekt bekommen, die sich nicht einschüchtern lassen und nicht den Anschein erwecken in Angst zu leben. Menschen, die ihr Gesicht zeigen, trotz der ganzen Scheiße, sind gefährlicher als ein Haufen schwarz vermummter Leute. 

Wir dürfen uns von Faschisten und Repressionen nicht länger einschüchtern lassen. 

Das sind unsere Städte und Dörfer, das müssen wir zeigen. 

Egal ob Graffiti, Sticker oder Cornern. Geht raus und nehmt euch die Straßen mit erhobenem Haupt!

Supporter Telegramgruppe

 

Kleines Update. WLAN ist ab jetzt auf Telegram für alle!

t.me/newswlan

Dieser Chanel ist für Menschen, die immer Up-to-Date sein wollen, rundum das Thema antifaschistische Arbeit innerhalb von Winsen Luhe. Hier findet ihr:  – rechte Sticker und Aktivitäten – bevorstehende Aktionen  – Unterstützungsanfragen  – unsere Sticker und Flyer Ideen – interessante Termine von uns und anderen – u.v.m.
Wenn ihr uns Nachrichten, Bilder von rechten Stickern (mit Standort) oder Links zu eigenen Terminen, die wir posten dürfen, zukommen lassen wollt, dann schreibt uns gern per Mail (wlan161@riseup.net) oder bei Instagram (@antifawinsen).
Wir sammeln außerdem aktuell weiter spenden, um Workshops und Vorträge von externen Anbietern finanzieren zu können. Wenn ihr uns unterstützen wollt, gern über Paypal an wlan161@riseup.net.

„COMPACT“ in Winsen im Verkauf

Liebe Alle,
wir wollen ein buntes, tolerantes Leben und dazu gehört es auch, dafür einzustehen, keine rechte Hetze in unserem Umfeld zu dulden.
Wolsdorff verkauft “Compact” – klar als rechte Hetze zu definierende Printprodukte in Ihrer Filiale im Famila, höchstwahrscheinlich auch in weiteren Filialen.
Das Verbreiten von rechten Ideologien inmitten unseres gemeinsamen Winsens wollen wir Einhalt gebieten und rufen dazu auf, unser aller Unmut über die Verbreitung der bekannten Zeitschriften von “Compact” kund zu tun.
Wir sind viele und wir sind mehr, lasst uns ein Zeichen setzen.
Werdet aktiv und schreibt eine Mail an: info@wolsdorff-tobacco.de
Formuliert klar, dass ihr den Verkauf nicht akzeptieren könnt oder boykottiert gern diese Läden, es gibt Alternativen, wie z.B. den Tabakverkauf an Tankstellen, Lottoprodukte gibt es ebenfalls im Schanzenhof oder auch online, für die Nachhaltigkeit dann auch ohne (Thermo-) Papier, dass eh im Müll landet.

 

Solidarität mit den Streikenden

Antifa bleibt Landarbeit hat viele Definitionen, jede davon ist wichtig, für jede lohnt es sich zu kämpfen.

Antifaschismus ist mehr als nur gegen Nazis sein. Nazis sind ein Symptom des kapitalistischen Systems, welches bekämpft werden muss, aber im Vordergrund sollte der Kapitalismus und Klassenkampf stehen. Diese Kämpfe werden u.a. auf dem Land ausgetragen. Betrachten wir die zahlreichen Aufrufe von rechtsgerichteten Gruppen zum Streik, welche sonst für die AfD ihre Stimme erheben, dazu die AfD zum Thema Subventionskürzungen und wie die AfD politisch steht (in mehreren Bundesländern gesichert rechtsextrem).
All das zeigt uns: Antifaschismus bleibt Landarbeit.

Landarbeit trägt außerdem zum Umweltschutz bei, ein weiterer Kampf antifaschistischer Gruppen. Wenn Landwirte nicht zum Verkauf ihrer Ländereien gezwungen werden, weil sie zu wenig Geld haben, könnten Firmen wie RWE nicht Fuß fassen. RWE ist maßgeblich eine der großen Firmen die als Klimatreiber anzusehen sind, durch Kohleabbau und Verwertung. Durch den Verkauf von Ländereien hatte RWE leichtes Spiel 33 Dörfer weg zu baggern, eingeschlossen ein Dorf aus der Alt-römischen Zeit, welches unter der Erde gefunden wurde. Antifaschistische Gruppen aus Kommunen wie Lützerath setzen auf Landarbeit und betreiben sie selbst. Ohne Landarbeit fehlt vielen Menschen die Lebensgrundlage. Ohne Landwirtschaft ist unsere Gesellschaft und unser Leben nicht vorstellbar. Es braucht antifaschistisch organisierten Support, wir wollen etwas zurückgeben, gegenseitig stärken und gemeinsam für die richtigen Dinge einstehen.

Grade, wenn man sich zahlreiche Nazis-Proteste im Osten Deutschlands anschaut, welche durch Landwirte mit verhindert werden konnten durch Blockaden der Straßen mit Gülle o.ä.
Antifa bleibt Landarbeit, weil sich grade auf dem Land immer mehr neue Rechte ansiedeln. Sie haben hier größere Chancen sich in Dorfgemeinschaften zu etablieren und ihre Ideologien zu verbreiten.
Dies gilt es zu verhindern, auch hier: Antifa ist Landarbeit!

Immer wieder werden Autobahnen und Innenstädte lahmgelegt, teils bildliche Drohungen wie z.B. eine Ampel am Galgen installiert, Gülle vor Parteibüros abgeladen usw.
Wir solidarisieren uns mit den Landwirten, deren Antrieb die anstehenden Subventionskürzungen sind. Schließt euch an, zeigt Flagge, Banner, Transpi,…
Es handelt sich u.a. um einen antikapitalistischen Kampf, denn Landwirte sorgen für unsere tägliche Versorgung, nicht nur mit Lebensmitteln. Der Kampf geht gegen Großindustrien und Importprodukte. Steigende Grundstückspreise, Steuern, Angestellte sowie diverse Reparaturen wollen bezahlt werden, weshalb Landwirte auf jeden Euro angewiesen sind, damit sie Großkonzernen die Stirn bieten können.
Oftmals sind Landwirte gezwungen Grundstücke an Großkonzerne zu verkaufen, wie z.B. an RWE – ein noch größerer Klimatreiber, der enorme Schäden verursacht.
Immer wieder helfen Landwirte bei großen Katastrophen, blockieren Straßen damit Nazis nicht zu Demos kommen oder bieten Arbeitsplätze und Wohnraum für Asylsuchende. Jetzt müssen wir etwas zurückgeben!
Wie geht das? Stellt euch solidarisch an die Seite der Proteste, mit Schildern, Bannern oder auch mit Kaffee und Snacks. Fragt, wie wir helfen können.
Die ersten Nazis aus der AfD oder auch auf TikTok solidarisieren sich bereits. Obwohl sie sich klar gegen Subventionen aussprechen, bekommen sie Zuspruch. Sie eignen sich den Kampf an, obwohl sie den Landwirten sofort in den Rücken fallen, sollten sie gewählt werden. Durch die Aneignung des Kampfes werden die Umfragewerte der AfD steigen, Ideologien lassen sich leichter verbreiten, wodurch die Demokratie noch mehr in Gefahr gerät. Die Wut auf die Ampel ist berechtigt! Aber Nazis eine Bühne geben? Nein danke! Seit 1950 wurde Deutschland immer wieder abwechselnd von CDU und SPD angeführt. Beide haben berechtigte Wut auf die Straßen gebracht! Wir verstehen den Gedanken, dass die AfD einen frischen Wind bringen würde, sie ist allerdings mehr als gefährlich. Deshalb müssen wir zeigen, dass Antifa Landarbeit heißt, sich den Landwirten anschließt und sich solidarisiert. Wir können viel voneinander lernen, wir müssen dies nur erkennen und nutzen.

 

 

Räumung des Anna & Arthur

Lüneburgs einziges linke Zentrum, das Anna und Arthur in der Katzenstraße 2, muss aufgrund eines 30 Sekunden Urteils nach 25 Jahren zum 31.12.23 geräumt werden.

Wir solidarisieren uns deutlich mit allen, die über Jahre versucht haben, dieses Szenario abzuwenden, denn linke Freiräume müssen verteidigt werden. Allen beteiligten wünschen wir viel Kraft und weiterhin unerschütterliches Herzblut, den Herausforderungen der nächsten Zeit standzuhalten, vom Tragen der Prozesskosten, der Räumung, der Suche nach neuen Räumen, Orientierung in die Zukunft… Da der Prozess verloren wurde, müssen die Betreiber*Innen die Kosten tragen.

Wenn ihr helfen könnt, dann gern an das Spendenkonto des Trägervereins: Unsere Welt – für Frieden, Umwelt, Gerechtigkeit e.V., IBAN: DE71 2405 0110 0000 0012 48

 

Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft in Wittorf

Am Freitag, dem 3.11.23 gab es in Wittorf im Landkreis Lüneburg ein großflächiges Feuer in einer geplanten Unterkunft für Geflüchtete. Das Feuer breitete sich vom Wintergarten auf das Wohngebäude aus, welches zum Glück noch nicht bewohnt war.
Der Wintergarten brannte komplett aus, andere Teile des Hauses und davor parkende Autos wurden beschädigt.
Seit Donnerstag, dem 9.11.23 steht fest: Das Feuer wurde absichtlich gelegt, um den Einzug der Geflüchteten zu verhindern.
Zum Glück wurde bei diesem feigen Anschlag niemand verletzt, aber ein Teil des Gebäudes musste abgerissen werden und auch schon im Wintergarten gelagerte Möbel sind im Feuer verbrannt.
So eine rassistische Tat im kleinen Wittorf, was nur 12 km von Winsen entfernt ist, schockiert uns und wir verurteilen sie aufs Schärfste!
Kommt deshalb mit zur Mahnwache von Seebrücke Lüneburg, am 18.11.23 um 13 Uhr vor der abgebrannten Unterkunft, denn: Egal ob Winsen, Wittorf oder sonst wo: kein Millimeter nach Rechts uns Refugees Welcome!

#HH2701

#hh2701
Wir schlossen uns zum Auschwitzgedenktag der Demonstration der @schueler_innen.gegen.rechts an. Ihre Schule wurde letzten Oktober gezielt mit Hakenkreuzen beschmiert. Wir sind zusammen mit gut 300 weiteren antifaschistischen Menschen dem Aufruf gefolgt um zu zeigen das wir uns solidarisch mit der Schule gegen den Rechtsruck stellen, der auch in Hamburg immer weiter vorangetrieben wird. Wir finden es klasse was die Schüler*innen da auf die Beine stellt haben und freuen uns über den Nachwuchs. ALERTA!
Bilder @riotreport

#hamburg #hh #schülerdemo #antifa #omasgegenrechts #antiracism #alerta

Globaler Klimastreik

Während #Lützerath vor unseren Augen für Profite des Konzerns RWE geräumt und zerstört wird, hält sich die Politik an Verträgen fest, die das Einhalten der Klimaziele unmöglich machen.
Deshalb streiken wir am 3. März wieder weltweit für Klimagerechtigkeit. Zu diesem Anlass veranstaltet auch Fridays For Future Winsen eine Demonstration.
Die Demo beginnt um 13:30 Uhr auf dem Schlossplatz in Winsen und umfasst eine Kundgebung, einen musikalischen Beitrag von der berliner Band ZicZac und einen Demozug durch die Innenstadt.

#klimaschutz #klimaschutzbleibtantifa #fff #lg #fridaysforfuture #winsen #klimastreik